Großbritannien wird am 10. November eine Konsultation zur Regulierung von Stablecoins vorstellen, um mit den USA Schritt zu halten: Bericht
Die Bank of England bleibt laut Bloomberg weiterhin auf Kurs, am 10. November eine Konsultation zur Regulierung von Stablecoins zu veröffentlichen. Die Vorschläge sollen voraussichtlich vorübergehende Obergrenzen für Stablecoin-Bestände sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen beinhalten.
Die Bank of England steht laut Bloomberg kurz davor, ihr Regulierungsregime für Stablecoins vorzustellen, um mit den USA Schritt zu halten.
Sarah Breeden, stellvertretende Gouverneurin der Bank of England, wies Bedenken zurück, dass Großbritannien bei der Einführung einer Stablecoin-Aufsicht hinter den USA zurückbleibt, und sagte, dass die neuen Stablecoin-Regulierungen "genauso schnell wie in den USA" in Kraft treten werden, berichtete Bloomberg am Mittwoch.
Breeden bestätigte laut Reuters, dass die Zentralbank am 10. November ihre mit Spannung erwartete Konsultation zur Stablecoin-Regulierung veröffentlichen wird. Die vorgeschlagenen neuen Regeln werden zunächst nur für die von der BOE als "systemisch" eingestuften Stablecoins gelten – also solche, die voraussichtlich weit verbreitet für Zahlungen genutzt werden – während andere Stablecoins weiterhin unter die Zuständigkeit der Financial Conduct Authority mit einem leichteren Regime fallen, so der Bericht.
Bloomberg zufolge werden die bevorstehenden Vorschläge vorübergehende Obergrenzen enthalten: bis zu £20.000 ($26.000) für Privatpersonen und £10 Millionen für Unternehmen. Breeden erklärte, dass der Grund für strengere Beschränkungen im Vereinigten Königreich darin liege, dass der Hypothekenmarkt des Landes weitgehend bankenbasiert sei und somit anfälliger für schnelle Verschiebungen von Einlagen in Stablecoins.
"Unser Ziel ist es sicherzustellen, dass unser Regime genauso schnell wie das der USA in Betrieb genommen wird", sagte Breeden laut Bloomberg.
Der Schritt der BOE erfolgt, während das Vereinigte Königreich unter zunehmendem Druck steht, mit den US-Krypto-Regulierungen wettbewerbsfähig zu bleiben. Im vergangenen Monat kündigte die britische Regierung Pläne an, einen "digital markets champion" zu ernennen, der die Modernisierung der Großhandelsfinanzmärkte durch Blockchain-Technologie vorantreiben soll. Die Financial Conduct Authority hat außerdem ihr vierjähriges Verbot für Krypto-Exchange-Traded Notes im Einzelhandel aufgehoben und damit die Verfügbarkeit über professionelle Investoren hinaus erweitert.
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