Über 95 % der 427.000 aktiven Krypto-Mining-Geräte im Iran werden illegal betrieben.
Jinse Finance berichtet, dass Irans Kryptowährungs-Mining-Industrie mit einer weit verbreiteten Krise des illegalen Minings konfrontiert ist. Nach Schätzungen der Behörden werden von den 427.000 aktiven Mining-Geräten im Land mehr als 95 % ohne Genehmigung betrieben. Akbar Hasan Beklou, CEO der Tehran Provincial Electricity Distribution Company, erklärte am Sonntag, dass Iran dank umfangreicher Stromsubventionen zum viertgrößten Kryptowährungs-Mining-Zentrum der Welt geworden ist und somit ein „Paradies für illegale Miner“ darstellt. Diese nicht genehmigten Aktivitäten verbrauchen rund um die Uhr mehr als 1.400 Megawatt Strom, was das nationale Stromnetz stark belastet und die Stabilität der Stromversorgung gefährdet. Beklou wies darauf hin, dass die meisten illegalen Miner ihre Aktivitäten als Industrieanlagen tarnen, um günstigeren Strom zu erhalten.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Trump erwägt, den Geltungsbereich der Halbleiterzölle auszuweiten.

Von „Appell“ zu „Gespräch“: Trump lädt nächste Woche Raffinerien und Kraftstoffhändler ein, Intervention bei den Ölpreisen vor den Zwischenwahlen erneut verstärkt
Die Eingriffe der Trump-Regierung in die Benzinpreise nehmen weiter zu: Im Juni wies sie das Justizministerium an, Ölkonzerne wegen Preiswucher zu untersuchen; im August forderte sie Chevron namentlich zur Preissenkung auf. In der kommenden Woche wird erwartet, dass Raffinerien und Kraftstoffhändler offiziell zu einem Treffen einberufen werden, um weiteren Druck auszuüben. Analysten sind der Meinung, dass diese Maßnahmen des Weißen Hauses darauf abzielen, vor den Zwischenwahlen im Kongress im November die Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die Lebenshaltungskosten der Verbraucher abzumildern.
Boliden plant, mit 1,31 Milliarden US-Dollar 64,7% der Anteile von Nexa Resources (NEXA.US) zu übernehmen und in das lateinamerikanische Bergbaugebiet einzutreten.
Boliden AB hat eine endgültige Vereinbarung mit Votorantim unterzeichnet, um alle von Votorantim gehaltenen Nexa Resources-Aktien zu erwerben und damit rund 64,68 % der Mehrheitsstimmrechte an diesem lateinamerikanischen Produzenten von Zink und Silber zu erhalten.

