Kiyosaki schlägt Alarm, während Gold und Bitcoin Rekordhöhen erreichen: „Sparer von US-Dollar sind Verlierer“
Gold und Bitcoin erreichten am Montag jeweils neue Allzeithochs, wobei Gold erstmals die Marke von 4.000 US-Dollar pro Unze überschritt und Bitcoin über 126.000 US-Dollar kletterte. Angesichts dieser Rekordstände erneuerte der Autor von Rich Dad Poor Dad, Robert Kiyosaki, seine langjährige Kritik am US-Dollar und warnte davor, dass traditionelle Ersparnisse im aktuellen Finanzklima möglicherweise nicht mehr sicher seien.
Kurz gefasst
- Robert Kiyosaki warnte davor, dass der US-Dollar an Wert verliert, und forderte Investoren auf, sich auf Sachwerte wie Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum zu konzentrieren.
- The Kobeissi Letter berichtete über ein wachsendes Misstrauen gegenüber Fiatwährungen, da die Inflation anhält und die meisten Anlageklassen neue Rekordstände erreichen.
Kiyosaki fordert Umstieg auf Sachwerte
Kiyosaki, ein langjähriger Befürworter von realen Vermögenswerten, betonte die Bedeutung des Vermögensschutzes angesichts der Sorgen um den US-Dollar. In einem aktuellen Beitrag auf X fragte er: „ENDE des US-Dollars?“ und fügte hinzu, dass er seine Bestände an Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum aufstocke. Der Investor bekräftigte seine Überzeugung, dass „Sparer von US-Dollar Verlierer sind“ und betonte, dass Einzelpersonen sich schützen sollten, indem sie Sachwerte besitzen, anstatt abwertende Fiatwährungen zu halten.
Die jüngsten Kommentare des Finanzpädagogen bauen auf seinen früheren Ansichten zu Bitcoin, Gold und Silber sowie seiner langjährigen Kritik an der Geldpolitik der Federal Reserve auf, insbesondere an deren Abhängigkeit vom Gelddrucken zur Bewältigung wirtschaftlicher Abschwünge. Er ist der Meinung, dass solche Maßnahmen den Dollar schwächen und eine von übermäßigen Schulden abhängige Wirtschaft fördern.
Seiner Ansicht nach sollten Investoren Bargeld meiden und sich stattdessen auf Sachwerte konzentrieren, die er als widerstandsfähiger in Zeiten finanzieller Instabilität ansieht.
Im Juni warnte er, dass die Welt vor dem seiner Meinung nach größten Finanzcrash der Geschichte stehen könnte, der viele Investoren auslöschen könnte. Er schlug jedoch vor, dass ein solcher Abschwung wahrscheinlich Kapital in alternative Anlagen und sichere Häfen treiben würde, da das Vertrauen in traditionelle Märkte abnimmt.
Vor Kurzem verwies Kiyosaki auf Warren Buffetts unerwartete Anerkennung von Gold und Silber als möglichen Hinweis darauf, dass Aktien- und Anleihemärkte bald unter Druck geraten könnten.
Marktvolatilität und der schwächelnde Dollar
Marktanalysten haben ebenfalls auf die zunehmende Schwäche der Fiatwährungen hingewiesen. Laut The Kobeissi Letter nimmt das Vertrauen in traditionelles Geld angesichts anhaltender Inflation weiter ab. Der Bericht fügte hinzu, dass die meisten Anlageklassen – darunter Immobilien, Kryptowährungen und globale Anleihen – neue Höchststände erreichen, während das Vertrauen in Fiatwährungen auf ein seit Jahrzehnten nicht mehr gesehenes Niveau gesunken ist.
The Kobeissi Letter zitierte zudem Daten von Goldman Sachs, wonach der US-Dollar in letzter Zeit volatiler war als der S&P 500 – das ist das dritte Mal in den letzten sieben Jahren. Der US-Dollar steuert nun auf seine schlechteste Jahresperformance seit 1973 zu, mit einem Rückgang von 10 % seit Jahresbeginn, während der S&P 500 um 14 % gestiegen ist und 32 Allzeithochs verzeichnet hat.
Kiyosakis kühne Prognosen
Unterdessen prognostizierte Kiyosaki im Mai, dass Gold 25.000 US-Dollar pro Unze erreichen könnte, Silber 70 US-Dollar und Bitcoin zwischen 500.000 und 1 Million US-Dollar. Auch wenn diese Werte noch weit entfernt sind, unterstreicht die anhaltende Stärke dieser Vermögenswerte die von seiner Prognose gesetzte Erwartung.
Derzeit wird Bitcoin bei etwa 122.000 US-Dollar gehandelt, weniger als 3 % unter seinem Allzeithoch, während Ethereum, das nun zu Kiyosakis bevorzugten Vermögenswerten zählt, über 4.450 US-Dollar notiert und in den letzten 24 Stunden um etwa 1 % gestiegen ist. Die Entwicklung dieser Kryptowährungen zeigt das anhaltende Interesse der Investoren an Alternativen zu traditionellen Fiatwährungen.
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