UBS: Anleger sollten sich auf mögliche Marktschwankungen in den kommenden Wochen vorbereiten
Laut Jinse Finance unter Berufung auf Zhitong Finance erklärte das Chief Investment Office von UBS Wealth Management, dass der S&P 500 Index seit dem Höhepunkt der Sorgen über die US-Zollpolitik im April um fast 30 % gestiegen ist. Dies spiegele das wachsende Vertrauen der Anleger wider, dass die Vereinigten Staaten Kompromisse mit ihren wichtigsten Handelspartnern erzielen werden. Aktuelle Daten zeigen zudem, dass die US-Wirtschaft weiterhin widerstandsfähig bleibt und die Marktstimmung durch führende Technologieunternehmen gestärkt wird, die ihre Investitionen in künstliche Intelligenz weiter ausbauen. UBS warnte jedoch auch, dass die starken Kursgewinne der vergangenen Wochen bereits einen Großteil der potenziell positiven Nachrichten eingepreist haben und Anleger auf mögliche Marktschwankungen in den kommenden Wochen vorbereitet sein sollten. Während eine größere Planungssicherheit im US-europäischen Handel den Markt stützen dürfte, liegt das US-Zollniveau weiterhin etwa sechsmal höher als vor dem Tag der Befreiung. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Zölle werden nun deutlich, und hinsichtlich ihres Umfangs, ihrer Verteilung und ihrer Folgewirkungen besteht weiterhin Unsicherheit. Die wirtschaftlichen Auswirkungen von branchenspezifischen Zöllen könnten sogar noch größer sein als auf nationaler Ebene.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen

Web3: Tesla-Bulle Ross Gerber nimmt Bitcoin nicht mehr ernst
US-Abgeordnete befragen Baisente: Warum werden US-Gelder zur Intervention des Yen eingesetzt? Offenlegung des Umfangs und der gesetzlichen Grundlage gefordert
Die US-Demokratin und Senatorin Elizabeth Warren hat Finanzministerin Yellen aufgefordert, die Grundlage für das Eingreifen in den Yen zu erläutern. Sie soll darlegen, welche Kosten diese Maßnahme voraussichtlich für die US-Steuerzahler mit sich bringen wird sowie das „gegenwärtig in Erwägung gezogene Ausmaß und die Bedingungen einer möglichen finanziellen Unterstützung für Japan“ erklären. Zudem bittet sie um eine Einschätzung, wie sich Turbulenzen auf den japanischen Finanzmärkten möglicherweise auf die US-Beschäftigung, Löhne und Finanzstabilität auswirken könnten.
